Okra

Heimat / Herkunft:
Okra hat seinen Ursprung im Hochland Ostafrikas und ist eines der ältesten Gemüse, heute weit verbreitet in Afrika, Asien, Indien, Süd- und Mittelamerika, aber auch in Mittelmeerländern und Frankreich. Importiert wird es aus Kenia, Thailand, Brasilien und vielen mittelamerikanischen Ländern nach Europa.
Beschreibung:
Die Okra gehört zu der Gruppe der Fruchtgemüse und ist je nach Sorte zwischen 4 – 15 cm lang. Es sind schmale, ca. fingerdicke, mehrkantige Schoten. Die mit einem feinen Flaum bedeckte feste Schale ist gelb- bis dunkelgrün. Im Inneren der Schote befinden sich kleine, runde, essbare Samenkörner, umgeben von weichem Fruchtfleisch. Die Frucht ist kalorienarm und enthält wenig Fett. Nennenswert an Inhaltsstoffen sind des weiteren Vitamin C, Provitamin A und Kohlenhydrate. Der Geschmack der Okra ist mild bis leicht herb, manchmal ein wenig säuerlichpikant, sie er innert entfernt an Bohnen oder grüne Stachelbeeren.
Verkauf:
Okras sind ganzjährig verfügbar und werden unreif geerntet. Die Lagerfähigkeit von frischer Okra ist eingeschränkt, bei 7 – 10° C ist sie ca. 5 – 10 Tage haltbar. Temperaturen unter 7°C bewirken Kälteschäden. Gut geeignet ist sie hingegen zum Einfrieren, da beträgt die Haltbarkeit ca. 1 Jahr.
Verwendung:
Roher Okrasalat ist sehr beliebt in Kombination mit Tomaten. Meistens jedoch wird die Okra gekocht und als Gemüsebeilage serviert. Die Zubereitung ist dabei ähnlich wie bei Bohnen. Die Schoten werden gewaschen, der Flaum abgerieben und sowohl der Stielansatz als auch die Spitze abgetrennt. Der beim Kochen abgesonderte, milchige Schleim eignet sich gut als Bindemittel für Suppen oder Eintöpfe. Je kleiner die Schoten geschnitten werden, desto mehr Schleim tritt aus. Verhindert werden kann dies, indem man die Okras 5 Minuten in kochendem Wasser mit einem Schuss Essig blanchiert und dann mit kaltem Wasser abschreckt, die Früchte trocknen lässt und erneut kocht, bis sie gar sind. Zusammen mit Paprika, Zwiebeln, Tomaten und anderen Gemüsesorten ergibt sich eine leckere Gemüsesuppe. Oder einfach „solo“ als Gemüsebeilage.
