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Rambutan

Heimat / Herkunft:

Ursprünglich war sie in den feucht-warmen Gebieten des Malaiischen Archipels heimisch, inzwischen wird dieses Tropengewächs in vielen tropischen Ländern wie Thailand, tropisches Afrika, Madagaskar, nördliches Südamerika, Costa Rica, Honduras, Kuba und Australien angebaut. Der Hauptproduzent ist Thailand.

Beschreibung:

Die Rambutan gehört zu der selben Pflanzenfamilie wie die Litchi und wächst an einem immergrünen, buschigen, 12 - 20m hohen Baum. Die Frucht ist oval bis rund, pflaumengroß, 3-8 cm lang und 2,5-5 cm dick, ihre Schale ist 2-4mm dünn und behaart. Das Fruchtfleisch erinnert vom Aussehen her stark an das der Litchi. Das Fleisch der Rambutan ist milchig-weiß, sehr saftig und schmeckt erfrischend süß-säuerlich. Es ist reich an Mineralstoffen wie Kalium, Calcium und Eisen und enthält 20-45mg% Vitamin C. Im Inneren der Frucht befindet sich ein länglicher, schmaler Samenkern. Je nach Sorte ist das Fleisch nur schwer vom Fruchtkern zu lösen.

Verkauf:

Die Rambutan ist nahezu ganzjährig erhältlich, sie reift nicht nach und wird daher im Reifeoptimum geerntet. Sie lässt sich schlecht lagern und ist bei 10 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 90-95% nur bis maximal zwei Wochen haltbar. Bei Raumtemperatur sind die Früchte ca. 3-4 Tage haltbar.

Verwendung:

Zum Frischverzehr wird die Frucht seitlich mit einem Messer oder mit den Fingern geöffnet, dazu das Fruchtfleisch aus der Schale genommen. Die Frucht kann dann wie z.B. die Litschi „abgelutscht“ werden. Gute Sorten schmecken pur am besten. Sie werden sehr süß und sind sehr saftig. Beliebt sind jedoch auch süß- säuerliche Sorten, da diese sehr erfrischend sind. Zudem können die Früchte für Kompott, Konfitüre, Gelee, Obstsalate, Desserts verwendet werden oder zur Verfeinerung von Sekt oder Cocktails. Eine Delikatesse sind Rambutan mit Mokkaeis oder anderen Eisspezialitäten.