Papaya

Heimat / Herkunft:
Die ursprüngliche Heimat der Papaya wird im tropischen Mittelamerika und Südmexiko vermutet. Heute ist die Frucht in nahezu allen feucht-tropischen und in frostfreien subtropischen Gebieten zu Hause. Die stärkste Anbaugebiete sind: Südamerika (Brasilien), Asien, Afrika, Nord- und Zentralamerika und Ozeanien. Ein Drittel der Weltproduktion von über 5 Mio. Tonnen wird in Brasilien erzeugt.
Beschreibung:
Papayas sind die Früchte eines 2-10 m hohen baumförmigen Krauts. Die Frucht, fleischige Beeren, die einer Melone ähneln und ein Gewicht von 400-600 Gramm erreichen. Ihre Form ist rund, eiförmig-länglich bis zylindrisch mit 5 mehr oder weniger ausgeprägten Längsrippen. Die glatte, ledrige und empfindliche Schale der Papaya hat im reifen Zustand eine gelb-grüne bis gelb-orangene Farbe. Das blass- bis goldgelbe, lachsrote bis rote Fruchtfleisch ist sehr weich und von melonen- oder kürbisartiger Konsistenz. Die reife Papaya hat einen melonenähnlichen, sehr süßen Geschmack ohne ausgeprägtes Eigenaroma, und weil sie keine Fruchtsäure enthält, wird sie oft als leicht fade beschrieben. Das Fruchtfleisch enthält einen großen Hohlraum mit vielen pfefferkorn- bis kirschkerngroßen, von einer gallertartigen Masse umhüllten Kernen, die für Europäer absolut ungenießbar sind. In tropischen Ländern werden sie oft als Mittel gegen Darmparasiten verwendet. Die Frucht ist sehr reich an Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B5 und Vitamin C.
Verkauf:
Die Papaya ist ganzjährig erhältlich, sie wird „viertelreif“ geerntet und reift auf dem Transport bei 20-25 ° C nach. Dies kann auch in 1-2 Tagen beim Verbraucher zu Hause geschehen. Man wickelt in Zeitungspapier ein. Papayas sind relativ druckempfindlich und sollten dementsprechend vorsichtig behandelt werden. Sie ist bei 10-13 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 85-95% bis maximal 2 Wochen lagerfähig. Sinkt die Temperatur unter 7-8 °C, so treten Kälteschäden auf.
Verwendung:
In den Anbauländern werden unreife Papayas als Gemüse gekocht, hierzulande genießt man sie reif und roh. Die Frucht ist reif zum Verzehr geeignet, wenn die Schale auf leichten Fingerdruck nachgibt. Sie wird in der Länge halbiert, die Kerne werden ausgeschabt und das Fruchtfleisch zur Geschmacksverfeinerung mit etwas Zitronensaft beträufelt. Man kann auch die Frucht schälen, in Streifen oder Würfel schneiden und mit Zucker und Zitronen- oder Limettensaft würzen.
Sehr beliebt sind Papayas als Vorspeise mit Schinken oder mit Krabben gefüllt. Weitere Verwendungs-möglichkeiten sind u.a. bei Fruchtsalaten, pikanten Salaten mit Geflügelfleisch, Wurst, Senfgurken u.ä..
