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Kaki Sharon

Heimat / Herkunft:

Die ursprüngliche Heimat der Kaki ist Zentralchina, Südkorea und Japan. Heute wird diese Frucht in allen subtropischen, bzw. wärmeren Ländern angebaut. Kakis aus Brasilien erreichen den deutschen Markt in den Monaten Januar bis Mai.

Beschreibung:

Kakis sind Beerenfrüchte und wachsen an 3-15m hohen Sträuchern bzw. Bäumen. Ihr Durchmesser beträgt je nach Sorte zwischen 6-12cm bei einem Gewicht von 100-400 Gramm. Sie sind kugelig oder länglich oval. Ihre Farbe ist bei den meisten Sorten orange bis tomatenähnlich rot, einige wenige Sorten sind gelblich. Ihre Schale ist dünn, glatt-glänzend und meist nicht genießbar. Das Fruchtfleisch weich bis geleeartig, es enthält 8, manchmal auch mehr Kerne. Die kommerziell angebauten Früchte sind jedoch meist kernlos. Sie werden hart und unreif geerntet, sie reifen während des Transportes und im Lager nach. Ihr aromatischer Geschmack verändert sich während des Reifeprozesses von säuerlich herb bis zu einem angenehm süßlichen Geschmack. Die Früchte enthalten durchschnittlich 16% Zucker, davon als raschwirkende Energiequelle 43% Glukose. An Mineralstoffen sind vor allem Kalium und Phosphor zu nennen. Neben Vitamin B und 6-50mg% Vitamin C kommt besonders viel Provitamin A vor und zwar soviel, dass bereits 1-2 Früchte den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin A decken.

Verkauf:

Die Haltbarkeit der Kaki beträgt bei – 1 ° C, einer ethylen-freien Luft und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 90-95 % 3 – 4 Monate. In einer Temperatur von 0-3 ° C ist die Kaki ca. 14 Tage lagerfähig, im Kühlschrank einige Tage.

Verwendung:

Für deutsche Verbraucher ungewöhnlich, entwickelt die Kaki ihren vollen, herrlich süßen Geschmack erst, wenn andere Früchte bereits als „überreif“ abgelehnt werden. In diesem Punkt ist sicherlich noch Aufklärungsarbeit beim Verbraucher zu leisten. Die Frucht wird roh verzehrt, nachdem man die Kaki zerteilt, die Haut der Frucht abgezogen hat und sie einfach auslöffelt. Als Beilage eignet sich z.b. Limettensaft, Likör, Weinbrand oder Rum. Weitere Verwendungsmöglichkeiten bietet die Frucht bei der Verarbeitung zu Kompotten, Konfitüren, Mus, Sirup, Speiseeis, Quarkspeisen oder für den Tortenbelag.